Abenteuer Neuwagen, Gailtal und Wörthersee

 

Prognostizierte 37 Grad heute. Es ist in der Früh schon schwül. Unser in keinster Weise oder irgendwie technisch manipulierter Neuwagen muss nach dem Ablauf der Garantie vor 11 Tagen zum zweiten Mal auf die KfZ-Hebebühne. Oh, Missgeschick. Sie heißen nicht Englin? Nein, wir heißen Engel. Aber der Ersatzteil und Reparaturtermin wurde auf Englin organisiert. Aha. Nein. Wir fahren keinen Bus. Schön wärs! Ja klar lassen wir das Auto trotzdem da. Irgendwie kann sich keiner mehr ärgern.

Abenteuer! Wir sind unverhofft wieder mitten im Abenteuertag! Lachend und prustend fahren wir Richtung Villach. Wie leicht das Leben wird ohne Erwartungen. Es geschieht einfach was geschieht.

Roswitha möchte uns ihre Zusammenfassung der Tage der Zukunft zeigen, bittet um feedback. Wow, was diese intensivenTage des IfZ-Institutes alles bewirkt haben! Hätte ich vor zwei Jahren von dieser noch privaten Initiative gehört, wäre ich vielleicht auch noch eine Schulsekretärin und würde daran arbeiten, dass dieser Job begeisternd wird. Nun bringe ich mich als Tiefenkennerin in der Schulverwaltung ein.

Ob sie eine Badenische an der Gail für uns wüsste? Da ist ein Strandbad an einem See. Nein, wir suchen eine Badenische, urig, frei, idyllisch und ohne Eintritt. Na klar wissen Roswitha und ihr Mann etwas an der Gailbrücke ums Eck. Trotz Fahrverbotsschildern parken Autos. Wir trauen uns einfach, das Auto wird in Fluchtrichtung geparkt. Wir sehen Leute durchs Gebüsch huschen. Und da ist sie wieder – eine Badenische an der ganz schön stark strömenden Gail. Schilder warnen uns vor Flut. Nix für kleine Kinder heute. Logisch, wir sind ja alleine. Wunderbar klares Wasser, Fische, Natur pur. Unzählige Ministrände direkt am Wasser. Spuren von Grillfeuerstellen. Kein Müll. Dafür Sand, dieser feine Sand zum Burgenbauen. Sabine Isabella Weinert, wir haben einen möglichen Platz für die Murmelbahn! Ganz ehrlich, mir klappern nicht schnell die Zähne. Aber heute stakse ich nur bis zu den Oberschenkeln in die Strömung. Erfrischend, ja, sehr. Ich glaube ich werde alt.

Tipp Nummer Zwei ist eine bekannte Bäckerei in Pörtschach. Kurzparkzone. Eineinhalb Stunden maximal. Einfach gerade hinunter gehen und in den See hupfen. Ja, genau. Wenn, ja wenn da nicht schon wieder nur Verbotsschilder wären. Wem was gehört am See und ganz sicher ist hier baden verboten. Eindeutig, diese Schildersprache. Bedrohlich. Aufgeben tun wir nur Briefe. Wir gehen weiter. Und da ist sie dann, die nächste Badenische. Eine Halbinsel, Erwachsene, ein paar Jugendliche, zwei im Wasser tollende Hunde. Zwei Schiffe grüßen sich tutend beim Aneinander-vorbei-Fahren. Wellen. Wellen wie am Meer. Der See ist wunderschön türkis-blau-grün. Und das Wasser ist schmeichelwarm. Ein Traum. Dass es sowas noch gibt, mitten im Touristenhochbetrieb. Eine Stunde so richtig hinausschwimmen und trocknen und genießen. Das ist genau das, was wir heute wollten.

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