Elefant und Animation

 

24 Stunden später. Zwei blutige Anfänger und Gott sei Dank eine Aischa. Im Großen und Ganzen wäre es ganz einfach gewesen. Carina und ich haben heute winzige Details geschnitten, Alexander hat weitergezeichnet. Am frühen Nachmittag haben wir die erste Animation gelegt. Aufregend. Und dann doch ein bissel Ernüchterung. Die Farben sind sehr blass. Trotz meiner Fotoprofilampe hat das Ganze einen Gelbstich, den wir nicht und nicht wegbekommen. Anne ist in England. Sie kann mir heute nicht weiterhelfen. Hätte ich so ein blasses Bild, ich würde sofort mit Photoshop ein paar Klicks machen und alles wäre gut.

Aischa sieht das auch so. Und ich lerne in Photoshop die Bearbeitung von frames kennen. Und erkenne, dass die Bearbeitung dort im Großen und Ganzen sehr ähnlich ist wie bei Standbildern. Ach die Konvertierung in eine GIF Datei lerne ich heute kennen. Endlich.

Alexander saust während meiner Aischastunde nach Althofen, um eine kältere Birne für die Nichtprofilampe zu erwerben. Und jetzt zeichnet er alles noch einmal. Wir werden heute Abend versuchen, die Einzelfotos am PC zu färben – kräftiger und facettenreicher. Nächster Schritt. Was noch vollkommen fehlt ist eine Tonspur. Auch Flügelschlagen finden wir noch. Oder wir machen eben hier ein Soundstudio, die HUE Kamera ist auch dafür ausgerüstet.

Fazit nach dem zweiten Arbeitstag: die Kamerahardware ist gut zu bedienen, auch das Schärfen funktioniert überraschend gut. Die Software tut was sie soll, das „Zwiebelschalensystem“ des Legens ist mehr als hilfreich. Im mitgelieferten Buch, das ich auch als deutsche Ausgabe als pdf habe, sind sehr geniale Tipps angeführt – ich bekomme Lust, mehr zu probieren. Was ich vermisse ist wie gesagt eine Bearbeitung für den Film – ein Umwandeln in andere Kelvin oder Black-and-White. Dafür gibt es vermutlich eine Profiversion. Die, die ich gestern irrtümlich herunter lud. Wir sollten vielleicht doch ein Storyboard anfertigen, nur der Flug des Elefanten hat schon eine Reihenfolge und Struktur erzwungen mit Nummerierung und Aufpassen. Es soll aber nicht beim Flug allein bleiben. Doch lasst euch überraschen….

2 Kommentare zu „Elefant und Animation

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  1. Boah, wie cool is das denn!?!?! Toll, Gratulation! Aber aufpassen : so eine Arbeit kann süchtig machen! 😂
    Viel Freude weiterhin, Bussl Sabine
    PS: ich hab noch Bücher über das Zeichnen von Trickfilm Figuren 😉

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  2. Ich glaub es geht noch besser, vor allem größer (?!) – irgendwas haben wir noch nicht herausgefunden. Und jaaaa, es kann süchtig machen. Die nächsten Zeichnungen sind noch besser, werden auf dickeres Papier ausgedruckt damit sie sich nimmer so wellen, über den Hintergrund denken wir noch mal nach und puh, tausend andere Sachen mehr. Wir sind selber gespannt, wohin der Zug geht – ich hätte das Ganze noch gern in Strich aufgelöst… auch das wird vermutlich möglich sein…. stay tuned und Herzensgrüße aus dem eiskalten Kärnten nach Perchtoldsdorf!

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