Spielzeug mit Geschichte

Wir haben momentan so richtig viel zu tun. Es wird wohl erst nach den Feiertagen Zeit sein darüber zu berichten. Aber eine Ausnahme muss JETZT sein.

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Ich weiß nicht ob es stimmt oder nicht, aber ich glaube, diese Klötze lagen die ganze Zeit in der Werkstatt von Alexander. Brennholz waren sie offensichtlich nicht, sonst wären sie im Ofen gelandet. Viel Beachtung schenkte ihnen jedenfalls keiner.

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„Mehr als 30 Jahre haben diese italienischen Häuser auf dem Buckel. Mein erster Sohn war gerade im richtigen Alter, um mit Bauklötzen zu spielen, als ich das dicke Eschenbrett mit den wunderbaren Fraßspuren unter der Rinde bei einem Freund fand. Da war die Idee geboren, einen italienischen Marktplatz zu gestalten“, erzählt mir Alexander gerade. Dieser erste Sohn ist es auch, der vor kurzem anruft und fragt, ob es denn diese Häuser noch gäbe. „Mein Sohn hat einen kleinen Neffen. Er erinnerte sich dieser Häuser aus seiner Kindheit und ging in der Familie auf die Suche. Ja, sie waren noch da, bei mir. In einer Schachtel mit allen möglichen Hartholzresten in irgendeinem Winkel meiner Werkstätte, verstaubt und vergessen“.

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Alexander hat nun viele Abende damit zugebracht, die verblassten Häuserfronten zu schleifen und anschließend frisch zu zeichnen. Zu Beginn ist es das übliche abendliche Zeichnen, während ich stricke. Erst mit der Zeit wird auch für mich sichtbar, wie wunderschön diese Klötze sind. Mich begeistern die auf allen Seiten bemalten Häuser. Sie sind zu immer neuen Formationen zusammenstellbar, zum Marktplatz, zur Stadt am Berg, ganz wie mensch es will. Die tolle Maserung des Daches ist ein eigenes Kapitel. Ich hoffe, Alexander schlägt da eine neue Seite seiner Vielseitigkeit auf und produziert weiter.

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Und wie so oft: sie sind ursprünglich für Kinderhände gemacht. Was Erwachsene nicht daran hindern soll, sie mit Begeisterung und Freude in die Hand zu nehmen, zu bestaunen und aufzustellen. Das ist auch beim Fotografieren spürbar, bei den Ideen, die beim Aufbauen auftauchen. Ich bin so dankbar, dass Alexander’s Sohn gefragt hat!

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