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Wer mag schon kleine Raben?

Ich gehe hier durch aufregende Zeiten. Was sich wieder mal in absoluter Inkompetenz regelmäßig verfasster Blogeinträge abzeichnet. Ich habe so wenig zu sagen und so viel zu lernen.

Nicht nur haben wir hier eine komplett überarbeitete, schon beinahe perfekt funktionierende neue Homepage, die gesiedelt und neu bestückt werden musste (Danke liebe Aischa!!!). Sondern erarbeite ich mir grad mühsam und in vielen kostbaren Stunden außerhalb meines Studios inzwischen selbstverständliche tools wie Elementor, mail chimp, Excel. Für mich ist die Anwendung und das Verständnis dieser tools überhaupt nicht selbstverständlich. Von den englischsprachigen Hürden mal ganz zu schweigen. Aber ich lerne. Und das sollte sich demnächst auch in einem neuen Beitragslayout ausdrücken.

Und ich arbeite gemeinsam mit befreundeten Spezialistinnen aus der Unternehmerberaterbranche an meinem eigenen Business rund ums Puppenmachen, Fotografieren und meine Form des Geschichtenerzählens. Mein alter Schwung von vor Weihnachten kehrt wieder. Was sich sehr positiv auf die kleinen, feinen, mit vier Teilnehmerinnen begrenzten Workshops rund ums Erstellen einer Stoffpuppe auswirkt.

Und – große, große Freude – unser Puppentheaterprojekt rutscht gerade in die kreative Arbeitsphase. Sowohl die Kinder der Volksschule, als auch Eltern und wir Begleiter sind mit Feuereifer dabei, die Geschichte der Herzogstadt St. Veit an der Glan zu studieren. Auch bezogen auf tierische Bewohner, was uns vollkommen überrumpelte und überraschend kam und uns inzwischen alle voll begeistert. Die Kinder arbeiten bereits an der neuen story rund um einen kleinen Raben, der sich eines Tages allein in seinem Nest findet und nicht so recht weiter weiß. Mit sich nicht. Mit seinem Leben nicht. Und mit der Zukunft schon gar nicht. Wir werden in den nächsten Wochen filzen, Pappmachéhandpuppen herstellen, Sockenraben nähen. Musizieren. Und ganz viel jeux dramatiques erleben – wir alle. Dass vor allem die Kinder die Geschichte und das ganze Rundherum auf die Beine stellen werden, ist eine Riesenherausforderung für alle beteiligten erwachsenen Begleiter. Ist ja nicht so, dass wir nicht auch Ideen hätten. Aber – dieses Mal geht es wirklich darum, dass die jungen Menschen einen großen gestalterischen Freiraum bekommen, den wir halten werden. Und sie sollen im Juni zeigen dürfen, wozu sie imstande sind.

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